Knaur, Kollegen, WordPress

Hatte ich es schon erwähnt? Das Buch und das Blog sind vor einiger Zeit auch bei uns im Altenheim angekommen. Reaktionen der Mitarbeiter sind hier völlig unterschiedlich, von „Herzlichen Glückwunsch!“, „Endlich!“, „Genial!“ bis „Mit dem rede ich kein Wort mehr.“ oder „Mit Sven will keiner mehr arbeiten, der schreibt ja alles auf.“ Die beiden letzten Punkte aber nur von einer Kollegin.
Selbstverständlich wird mir so etwas nicht persönlich gesagt, so etwas geschieht dann hinter meinem Rücken. „Schweigepflicht verletzt, da mach ich mich nochmal schlau!“, „Der muss gekündigt werden!“ usw.
Mit mir wird dann gar nicht mehr geredet, nur rein berufliches wird angesprochen. Ich habe aber auch faire Kolleginnen die mir alles erzählen was da so über mich erzählt wird. Wirklich alles.
Alle Beiträge habe ich nochmal durchgeschaut, von über 1300 Beiträgen sind 8 Einträge über Kolleginnen und 8 Beiträge über die Heimleitung. Eigentlich nicht mal erwähnenswert.
Von daher ist das völliger Blödsinn, falls ich wirklich alles aufschreiben würde was so täglich passiert hätte man fast jeden Tag Einträge über Kolleginnen oder Kollegen.
Auch Angehörige haben mich angesprochen ob ich das Buch geschrieben habe, später dazu mehr.

Ach so, auf einmal hat meine Freundin, die auch im Haus auf einer anderen Station arbeitet, „Schuld an der langen Krankheit ihrer Kollegin“ da diese Kollegin von meiner Freundin gemobbt wurde. So etwas erzählt dann auch die oben erwähnte Kollegin.
Und ab diesem Punkt ist es nur noch erbärmlich und hinterfotzig.

Wie ich reagierte, was die Geschäftsführung zu der ganzen Sache sagte, was sonst noch geschehen ist folgt hier dann in weiteren Beiträgen.
Aber so hat man erstmal einen groben Überblick was so alles geschah, d.h. ich habe noch viel Stoff für weitere Einträge.
😉

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38 Antworten zu “Knaur, Kollegen, WordPress

  1. Auch mit Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man schönes bauen. Da ist sicher auch viel Neid. Neid muss man sich verdienen, nur Mitleid ist umsonst. Ich freu mich immer über deine Geschichten.

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  2. Schade, das manch einem nicht der Dreck unter den Nägeln gegönnt wird! Da bekommt man ja regelrecht die Krätze!
    Lass dich bloß nicht von so einer Schrulle niedermachen – manche Leute können nichts anderes, als heimlich im Keller lachen; vermutlich liest die deinen Beitrag und überlegt schon wie sie dich weiter ärgern kann.
    Sven, mach weiter so! Ich find dich & deine Beiträge genial!

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  3. Du meinee Güte! Das ist ja ein wahrer Shitstorm! Ich bin auch der Meinung, dass da sehr viel Neid und Missgunst im Spiel ist.

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  4. Oh Mann! Diese doofe hinterfotzige Kollegin vermiesst mir gerade den tag! sag ihr das!

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  5. Neider gibt es überall. Sie haben meist selber irgendein Problem, was meist ganz woanders liegt. Gönne ihnen nicht, dass du dich davon betrüben lässt.
    Du hast ganz viele Fans, die deinen Blog gerne verfolgen (zum Bsp. ich 🙂 ). Ich mag deinen Blog sehr und finde ihn klasse! ❤ Humorvoll, aufmerksam und mit fürsorglicher Zuwendung zu deinen Bewohnern schreibst du.
    WEITER SO!!!
    Ich freue mich auf neue Beiträge!

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  6. Lass dich nicht beirren! Deine Leser werden es dir danken!

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  7. Oh man, Menschen – immer wieder eine Katastrophe für sich. Da kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln.

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  8. Hola Sven,
    Ich lese deinen Blog immer gerne. Dein Respekt und das Bemühen, die Würde deiner Klienten zu wahren und zu schützen sind immer spürbar! Auch die Einträge zu Kollegen/Vorgesetzten finde ich differenziert und keineswegs lästerhaft. Aus meiner Sicht haste dir nüscht vorzuwerfen! Weiter so, bin gespannt auf Neues!

    Gefällt 1 Person

  9. Nicht jeder kann so schreiben, dass andere es lesen möchten… oder sogar Geld für ein Buch ausgeben, um das lesen zu können. D U kannst es! Du hast mir einen angenehmen Nachmittag beschert, ich konnt trotz Schmerzen schmunzeln. Danke dafür. Das ist eine Gabe… deine Kolleginnen haben sie sicher nicht. Wenn ich alt bin, hoffe ich, von humorvollen Menschen wie dir gepflegt zu werden.

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  10. Missgunst ist der Welten Lohn, und diese wird meist mit Neid gefüttert. – Da stehst du doch hoffentlich darüber.

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  11. Auch ich arbeite in diesem Bereich. Bei deinen Geschichten musste ich oft an meine Arbeit denken und laut lachen. Ich kenne es… auch wenn ich noch nie den Führer rasiert habe. 🙂 Aber dafür Peter den Großen die Hand gegeben… Das was du über die Kollegen schreibst, es ist überall so. Manche Kollegen werden nicht glücklich wenn sie nichts zu meckern bzw. zu lästern haben. Aber wie heißt es so schön… was juckt es die Eiche, wenn die Wildsau sich daran reibt… also mach weiter und der Datenschutz ist garantiert.. Jedes Haus hat Fr. Maier, Müller Schulz…
    Also mach weiter …

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  12. Hat dies auf Meine Erlebnisse im Altenheim rebloggt und kommentierte:
    Katrin – musikhais Antwort

    Neider gibt es überall. Sie haben meist selber irgendein Problem, was meist ganz woanders liegt. Gönne ihnen nicht, dass du dich davon betrüben lässt.
    Du hast ganz viele Fans, die deinen Blog gerne verfolgen (zum Bsp. ich 🙂 ). Ich mag deinen Blog sehr und finde ihn klasse! ❤ Humorvoll, aufmerksam und mit fürsorglicher Zuwendung zu deinen Bewohnern schreibst du.
    WEITER SO!!!
    Ich freue mich auf neue Beiträge!

    Auch ich habe Neider. Man glaubt es kaum, aber "die lieben Alten" sind nicht alle so lieb ;-| Manche neiden mir die Aifmerksamkeit, die ich durch den Blog erhalte.

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  13. Das war ja abzusehen. Ich habe mich schon gewundert, dass du nicht anonym geschrieben hast. Dazu gehört schon Mut in diesen shitstorm-geschwängerten Zeiten. Da musst du jetzt durch. Aber mit deinem Witz und Charme wird dir das schon gelingen …

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  14. Wow!
    Aber is klar, es gibt immer Menschen die dir auf die Schulter klopfen und mitlachen… und Neider.
    Finde ich mutig von dir das „du dich offenbart“ hast, oder wurdest.. so genau weis ich das nicht. Aber auf jeden Fall Respekt für den Schritt!
    Bin gespannt was da noch kommt! 🙂

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  15. Du hast doch keinen beleidigt. Lass dich nicht entmutigen

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  16. Wie sind denn die Kollegen auf deinen Blog gestoßen; wenn das doch alles so anonym ist?

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  17. Wenn Deine Kollegin nicht aufpasst, darf sie selbst einen neuen Job suchen – wenn sie so weitermacht kann man das „Störung des Betriebsfriedens“ und „Mobbing“ nennen. „Üble Nachrede“ und „Falsche Verdächtigung“ ist da noch gar nicht mit dabei. *hüstel*

    Ansonsten: Es freut mich, dass Dein Buch so erfolgreich ist. Demnach dürfen wir uns irgendwann auf Band 2 freuen?

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  18. Ich „verfolge“ dich erst seit heute, weil man mich auf „Altenheimblogger“ aufmerksam gemacht hat 😉
    Kleiner Tipp: an „Neid“ gewöhnt man sich, nicht mehr lang und es prallt einfach an dir ab;-)

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