Money

Eine Ü90 Bewohnerin telefonierte mit ihrem Sohn als ich in das Zimmer kam:

„….Du brauchst mich gar nicht so nieder machen…. ach ja, beerdigt werde ich noch lange nicht, vielleicht ist ja für dich noch später etwas Geld über. Den Rest nimmt sich das Heim.“

Das Telefonat ist beendet,ich schaue sie an:

„Ja, dreimal habe ich meinen Sohn gefragt ob er mich pflegen will, er will nicht. Er will mir eine Demenz einreden. Jetzt geht es ans Geld und er wird nervös. Ich bleibe jetzt hier. Aus.“

Geld und Angehörige, schwierige Themen.

Die Frau ist mehr als fit im Kopf.

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12 Antworten zu “Money

  1. 1:0 für Oma. Zurecht!
    Allein des Sohnes willen wünsche ich ihr jede Menge Annehmlichkeiten, die sie sich von ihrem Ersparten noch leisten kann. Würde an ihrer Stelle mit einem knackigen Thai-Masseur auf Maui anfangen 😉
    K.

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  2. „Am Gelde hängt, zum Gelde drängt doch alles“

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  3. Immer diese blutsaugenden Verwandten. Familien-Bande… Wenn man die Bewohner ließe, würde es in Deutschland wesentlich mehr Enterbungsversuche geben. 🙂

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  4. Man sollte sie nie unterschätzen, die Senioren! 😉

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  5. Schön, dass die Dame noch so durchsieht! Meine Oma ist zwar (noch) nicht im Altersheim, aber die näheren Verwandten kreisen auch schon wie die Geier über ihr. Das ist wohl eine übliche Verhaltensweise, wenn es etwas zu erben gibt.

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  6. sehr traurig, sowas 😦

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