Wechselbett

Herr B. und Frau O. unterhalten sich auf dem Flur. Herr B. ist dement, Frau O. nicht.
Nach einigen Minuten geht Frau O. weg, Herr B. ist ein wenig orientierungslos und verirrt sich in dem Zimmer von Frau O.
Er legt sich dort in das Bett, macht ein Nickerchen.
Nach 10 Minuten betritt Frau O. ihr Zimmer, sieht den Mann im Bett liegen, sie spricht ihn an:

„Es tut mir leid, ich dachte das Gespräch war unverbindlich.“

Herr B. wacht auf: „Wie? Was für eine Verbindlichkeit?“

„Na unser Gespräch gerade, wie ich sehe haben Sie sich gerade Hoffnungen auf…. tzja… mich… mit mir…. gemacht! Sie liegen in meinem Bett. Aber so eine Frau bin ich nicht.“

„Gute Frau, raus aus meinem Zimmer!“

„Ob das wohl mein Zimmer ist?!?“ raunt Frau O.

„Raus,alter Drache!“ schreit Herr B.

„Unverschämtheit….. SVEEEEEEEEN!“

Habe die Aktion dann ohne Streit beendet.

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7 Antworten zu “Wechselbett

  1. Ach Mensch, das ist eine süße Geschichte.
    Und nicht nur, weil ich auch mal Sven geheißen hab…

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  2. Ich bin grade fleißig am Schmunzeln. 😀

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  3. Ich sage ja auch immer, ich bin kein Mädchen für eine Nacht…spätestens um Mitternacht brauch ich meinen Schönheitsschlaf und werde müde!

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  4. Grins. Das kann schon mal vorkommen. Unsere Frau W. (dement) hat ihren Mann gesucht, der auch bei uns im Haus ein Zimmer hat, aber in einem anderen Stockwerk. Frau W. verirrt sich regelmäßig bei der Suche in unseren Fluren. Geht in das richtige Zimmer aber im falschen Stockwerk und kommt richtig sauer wieder raus. „Ich habs ja immer gesagt, mein Mann hat ne andere.“ Ich frage sie, wie sie darauf kommt. „Na da liegt ne fremde Frau in seinem Bett, na der kann was erleben“. Ich hab dann zusammen mit Frau W. ihren Mann gesucht und auch gefunden und sie machte dem armen Kerl schlimme Vorhaltungen wegen seiner Untreue.

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    • Der arme Mann. Behielt sie diese Vorfälle denn auch in Erinnerung ?

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      • Klar!
        Wenn er mal über den Flur läuft und ich die Bewohnerin frage ob sie heute Nacht Besuch haben möchte und sie dann den Bewohner sieht schlägt sie die Hände über dem Kopf zusammen.

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      • Nein, sie vergißt ja alles. Auch wer ich bin. Kürzlich grüßte ich die beiden im Aufzug und meinte, na Herr W. wie geht es Ihnen denn heute. Das hat ihr überhaupt nicht gepaßt dass ich ihn ansprach, denn sie ist so eifersüchtig, ich sage nur „wenn Blicke töten könnten …“
        Als sie ihm die Untreue-Vorwürfe machte, war er schwer erstaunt und verwirrt, klar denn er war sich ja keiner Schuld bewußt. Es hat schon seinen Sinn, dass die beiden getrennte Zimmer auf unterschiedlichen Stückwerken haben, sonst käme der arme Kerl gar nicht mehr zur Ruhe.

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